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Bucket List für Autoren

Wer glaubt, das Autoren-Dasein bestehe nur daraus, täglich zu schreiben, irrt. Die Geschichte beginnt lange, bevor  das erste Wort die weiße Seite befleckt. Das Leben will gelebt werden, damit sich Ideen und Erfahrungen bereitwillig anbieten, sich in eine Geschichte verwandeln zu lassen. Es gibt einige Dinge, die ich im Bereich des Schreibens ausprobieren möchte, die auf meiner Bucket List für Autoren stehen.

Auf dieser Bucket List teile ich mit euch meine Ziele / Wünsche für die nächsten Jahre. Ich werde sie regelmäßig aktualisieren und Ziele, die ich erreich habe, markieren. 

Meine Bucket List für Autoren

        • Ein E-Book veröffentlichen

      Ein E-Book zu veröffentlichen, bedeutet alles selbst zu machen. Vom Inhalt bis zur Gestaltung und zur Vermarktung. Diese Unabhängigkeit hat etwas für sich und ich denke, man kann durch diesen Prozess viel lernen. 

        • Ein Schriftsteller-Leben auf Reisen führen für einige Monate

      Es war schon lange mein Traum, in der Welt herumzugondeln und dabei meine Geschichten zu schreiben. Unabhängig von Ort und Zeit, einfach herumziehen. Das ist für mich der Traum von einem Schriftstellerleben, auch wenn die Realität für die meisten Autoren anders aussieht.

Bucket List für Autoren

    • Andere Schriftsteller bei einem Projekt unterstützen
    • Etwas schreiben, das alle Regeln ignoriert und jeder konventionellen Form widerspricht
    • Einen Roman gemeinsam mit einem anderen Autor schreiben und veröffentlichen
    • Auf einer Reise in einem Tagebuch alle Eindrücke festhalten
    • Über ein wahres Erlebnis schreiben
    • Den Briefwechsel eines berühmten Autors lesen 

Bucket List für Autoren

          • Einen Entwurf innerhalb eines Monats fertigstellen 

        Damit wären wir wieder beim guten alten NaNoWriMo. Mir ist egal, ob die Geschichte gut oder schlecht wird. Ich will es nur einmal im Leben schaffen, einen Romanentwurf in einem Monat fertigzustellen. Es geht mir um die Intensität, die dabei entsteht. Sich voll und ganz in einem Text verlieren.

          • Sich eine Woche lang einsperren und nichts tun als schreiben

        Also in den „Verrückter-Autor-Modus“ gehen und nur von Kaffee, Nudelsuppe und Wasser leben, damit mehr Zeit zum Schreiben bleibt. Ich mag diese Klausur, in der keine Ablenkung vorhanden ist. Gar nichts,  bis auf Papier und Schreibzeug und allenfalls ein Notizbuch.

Du hast auch eine Bucket List für Autoren? Dann lass mich wissen, was auf deiner steht.

 

Alles Liebe,

Effi Lind

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8 Comments
  1. Alexander Tschirk

    Mai 28 9:50

    Den ersten Punkt habe ich schon hinter mir. Ich habe meinen Roman sogar für den Druck selbst gesetzt.
    Marketing muss man können. Ich kann es nicht. Entsprechend halten sich meine Verkäufe in Grenzen.

    Auf Reisen schreiben steht wohl auf beinahe jedermanns Liste. Wobei ich dann wieder beim Klischee des mittellosen Schriftstellers bin, der nur mit einer Schreibmaschine bewaffnet durch die Lande zieht, sich von Orten inspirieren lässt.

    Beim gemeinsamen Projekt wäre ich dabei. (Ob ich mich qualifiziere, steht auf einer anderen Seite.)

    Nur dem NaNoWriMo stehe ich als Vollzeitberufstätiger mit Ausbildung nebenbei etwas kritisch gegenüber. Ich brauche mir da kein Ziel setzen. Das wird zur Zeit eh nix.

    Meine Bucket List ist sonst eher überschaubar:
    Ich möchte in einer Fremdsprache einen Roman schreiben.
    Der Rest hat mit Schreiben wenig bis nix zu tun bzw. setzte ich es gerade um. Dass ich noch einige Ideen für Romane habe, die irgendwann geschrieben werden, ist ja nix für eine solche Liste. Und den Spleen was Schreibmaschingetipptes oder Handgeschriebenes an einen Verlag zu schicken, können sich wohl nur eine Hand voll auf dieser Welt leisten. Wobei ein ordentlicher Spleen fast schon ein Muss ist. (Klischee und so weiter.)

    • Effi Lind

      Mai 28 20:48

      Hallo Alexander,
      danke für deine spannenden Gedanken! Du hast ja schon einiges abgehakt. Aber deine Bucket List macht mich gerade sprachlos. Du willst einen Roman in einer Fremdsprache schreiben? Was motiviert dich dazu, bist du vielleicht Übersetzer?

      Ich mag die Idee, ein auf der Schreibmaschine getipptes Manuskript an einen Verlag zu schicken. Es würde zumindest Aufsehen erregen, womöglich aber nicht im positiven Sinne. Ich liebe ja die Schriftsteller-Klischees, sie sind wirklich witzig. Wer käme da auf die Idee, dass Autoren auch nur normale Menschen sind. 😀

      Falls du Lust auf ein gemeinsames Projekt hast, ich bin für einige Dinge zu haben. Z.B. eine Zusammenarbeit für eine Blog-Serie oder Ähnliches.

      Es freut mich immer wieder, von dir zu hören.

      Liebe Grüße,
      Effi

    • Alexander Tschirk

      Mai 28 22:04

      Wie komme ich auf die Idee in Fremdsprache zu schreiben?
      Ich bin kein Übersetzer, nein. Den Anstoß gab – ich gebe es zu – Peter Handke.

      Meine Freundin kommt aus der ehemaligen Sowjetunion und ich plage mich derzeit Russisch zu lernen. (Я очен хорошо хочу говорить Россия язык. Unter anderem ist’s die Zeit, die etwas fehlt.) Wäre aber geil, wenn ich das weit genug bringe. Vor allem, weil ich schon ein Projekt im Kopf habe, das mit Fremdsprachen arbeiten soll. Nämlich wirklich in „fremder Schrift” (kyrillisch, griechisch, georgisch ist wahnsinnig schön, …) veröffentlicht. Nebst anderen Motivationen, die hier zu weit führen.
      Englisch wäre auch eine Herausforderung, aber irgendwie für einen Mitteleuropäer zu banal. O:-)

      Und für den letzten Satz habe ich extra einen Hut aufgesetzt, um ihn ziehen zu können.

      Alles weitere via E-Mail oder (FB)Messenger?

    • Alexander Tschirk

      Mai 28 22:21

      Apropos Spleen:
      https://www.republik.ch/2018/05/10/schriftsteller-ist-ein-luxusberuf

    • Effi Lind

      Juni 2 10:55

      Hahaha, meine Rede. Es war schon immer so und wenn man arm ist, muss man sich einen Mäzen suchen. Danke für den Link.

    • Effi Lind

      Juni 2 11:00

      Das ist eine spannende Idee. Ich schreibe sehr gerne auf Englisch. Aber man nimmt oft den Charakter der eigenen Muttersprache mit. So passieren mir oft zu lange Sätze, was im Englischen nicht gut kommt.

      Ich finde, in einer Fremdsprache ist nackt, man hat nicht den Schutz der Muttersprache. Das bedeutet, dass man sich nicht so sehr hinter der Sprache verstecken kann, weil man sie kaum je ausreichend verstehen wird in all ihren Nuancen.

      Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung und würde sicher eine andere Seite von dir zeigen, auf sprachlicher Ebene.

  2. […] Liebe Freundin, […]

  3. […] Schriftsteller und das Schreiben schicken. Damit kann ich auch endlich einen wichtigen Punkt meiner Bucket List für Autoren erfüllen – mich mit anderen Schreibenden […]

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