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Zielsetzung – Was bringt die Zukunft 2017

Hast du dir vorgenommen, 2017 ein besserer Mensch zu werden, schöner, klüger und produktiver, Superman?

Naja, es reicht schon ein Mensch zu sein, aber Ziele und Träume beseelen ein Jahr und bringen das Gefühl mit sich, dass man nicht ganz orientierungslos durch die Welt stolpert, nur um jeden Abend vor dem Fernseher zu landen.

Es gibt wenig befriedigendere Gefühle, als das Gefühl etwas erreicht zu haben.

Weil ich selbst an Vorsätzen oft genug gescheitert bin, habe ich mir ein Modell zusammengebastelt, das die Sache einfacher und damit lebenstauglicher macht.

Vorsätze gehen schief, weil sie

a) oft überwältigend und

b) manchmal nicht mehr als Wunschträume sind.

Eine Strategie, die wirkt

Meine Gegenstrategie: Einfachheit, eine beschränkte Anzahl von Zielen, konkrete Mittel

  1. drei Lebensbereiche, in denen ich mich dieses Jahr weiterentwickeln will, aussuchen.
  2. ein Ziel in jedem der drei Bereiche festlegen
  3. Quellen/Mittel suchen, die helfen sich auf das Ziel zuzubewegen

Damit es nicht zu viel wird, entscheide ich mich pro Ziel für höchstens 3 Mittel/Quellen. Es ist wichtig, so lange darüber nachzudenken, dass du wirklich die für dich wichtigsten Ideen findest und die, die du auch umsetzen willst.

Mein Beispiel für 2017

  1. Studium

Ziel: Masterarbeit schreiben

Quellen/Mittel: Zeit alleine (Bibliothek 2x Woche), lesen als Ritual abends, Produktivitätsstrategien finden (z. B. hier:  https://www.youtube.com/channel/UCG-KntY7aVnIGXYEBQvmBAQ)

  1. Beziehung

Ziel: Die Beziehung spannend gestalten

Quellen/Mittel: gemeinsam Tantra lernen, eine Reise auf den Balkan im Sommer, 4 Überraschungen für den Freund planen

  1. Kreativität

Ziel: Blog weiter ausbauen

Quellen/Mittel: über das Bloggen lesen, täglich schreiben, lernen Videos zu schneiden

Diese Vereinfachung deiner Ziele sollte dir vor Augen führen, was dir 2017 wirklich wichtig ist und dir dabei helfen, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Viel Erfolg!

(Link zur Blogparade:http://beziehungs-investoren.de/blogparade-zielsetzung/)

8 Comments
  1. Simon

    Januar 16 16:47

    Wenn Pläne nur nicht an der Faulheit des Momentes scheitern würden…
    Alles Gute für deine Ziele (vor allem 3., da haben wir alle was davon).

  2. Effi Lind

    Januar 16 17:02

    Danke, Simon.
    Faulheit resultiert meiner Meinung nach aus Kompliziertheit und Überforderung. Deswegen will ich es mir einfach machen. Drei ist noch immer eine magische Zahl. 😉

  3. Simon

    Januar 16 17:36

    Ich finde ja, Faulheit ist einfach, wie Schwerkraft, oder das Trägheitsgesetz ;). Sie ist die letzte und höchste Hürde vor der Aktion.
    Aber dass Kompliziertheit und Überforderung Hindernisse sind, die man unbedingt beseitigen muss und auch ziemlich effektiv überwinden kann, hast du mit deinem Text gezeigt. Da bin ich voll bei dir.
    Gegen den inneren Schweinehund, der einen an der Türschwelle auf dem Weg zur Bib attackiert hilft das aber nur bedingt mMn. Kommt wohl auf den Menschen an…

    • Effi Lind

      Januar 16 21:42

      Deswegen bin ich dafür, alles Wichtige morgens zu erledigen, da schläft der Schweinehund noch. 😉 Nein, ernsthaft. Morgens hat man ein größeres Reservoir an Willenskraft, weil man noch nicht so viele Entscheidungen treffen musste. Jede Entscheidung schwächt, sei sie noch so klein.

  4. Ignotus W. James

    Januar 16 19:59

    Ich finde deinen Ansatz sehr interessant und sicher unheimlich gut umsetzbar, weil man damit sein eigenes Leben ein wenig besser strukturieren und übersichtlich machen kann (/könnte, würde es mir nicht viel zu oft genau wie Simon gehen). Habe die letzten Tage versucht eine Geschichte zu einem (betone einem) der Ziele für dieses Jahr zu schreiben, habe dabei entweder wegen des letztes Bieres oder des Themas beinahe schwarz gesehen und es gelassen. Aber mal sehen, vielleicht wird es heute etwas.
    Nummer drei würde ich genau so auf mich übertragen, wenigstens für meine „Happy Few“ jeden Tag etwas zu produzieren und die Reaktionen zu lesen wäre eigentlich sogar das Hauptziel dieses Jahres.
    Grüße von
    ign. w. james

    • Effi Lind

      Januar 16 21:39

      @Ignotus: Bei Zielen, die direkt Kreativität erfordern, ist es schwieriger. Man kann natürlich täglich schreiben, aber es wird immer etwas anderes dabei herauskommen. Alles was man tun kann, ist täglich anzutreten, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit etwas zu schreiben, das zufrieden stellt.

  5. Ignotus W. James

    Januar 17 23:06

    Nachher kommt sie noch. Hoch, heilig und fest versprochen! Habe die letzten Tage vielleicht etwas den falschen Fokus gesetzt. Werde mich jetzt wieder darauf konzentrieren wo ich wirklich noch etwas zu lernen und zu verbessern habe und das ich die Kunst Menschen wie dich durch Geschichten in meinen Kopf blicken zu lassen. Also, man liest sich nachher vielleicht ^^

  6. […] werden wir mit Effi aus Österreich. Sie hat eine ganz tolle Erfolgsformel vorgestellt, mit der Vorsätze für das neue Jahr umgesetzt […]

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